Der Bayerische Burger wird auf einem Holzbrett serviert.

Bayerischer Burger

Wenn du Fan des Münchner Oktoberfestes bist, dann wird dich der Bayerische Burger aus den Lederhosen kippen lassen! Denn was auf diesem Oschi alles versammelt ist, würde jede Partymeute in den Festzelten zu Jubelstürmen bringen. Die Rede ist von saftigem, gezupftem Rindfleisch, das mit einer Haube aus geschmolzenem Pfefferkäse überzogen wird und zusammen mit Bündner Fleisch, Feldsalat, knackigem Krautsalat und Radieschen zwischen ein frisch gebackenes Laugenbrötchen gepackt wird. Kruzifix, was ein Kaventsmann!

Das Beste an dem Teil kommt aber noch: der selbstgemachte Obazda und die ultra würzige Senf-Mayo. In die kommen gleich 3 verschiedene Senfsorten rein: süßer, grober und mittelscharfer. Das gibt der ganzen Chose 'nen süß-scharf-bitteren Geschmack und unterstützt das kräftige Käsearoma des Obazdas. Also lass dir dieses Mopped nicht entgehen und zapf dir schon mal standesgemäß 'ne Maß dazu. Oans, zwoa, reingehauen!

MEIN TIPP:

Du musst dich nicht strikt ans Rezept halten. Statt des Pfefferkäses kannst du deinen Burger auch mit 'nem Bergkäse belegen. Auch Pulled Pork macht sich anstelle des gezupften Rindfleisches richtig gut. Teste es einfach mal aus!

Zutaten

Für 2 Personen

Für den Burger

  • 2 Laugenbrötchen
  • 300 g gezupftes Rind- oder Ochsenfleisch
  • 4 Scheiben Bündner Fleisch
  • 4 Scheiben Pfefferkäse
  • 100 g Obazda
  • 2 Radieschen
  • 50 g Feldsalat
  • Salzflocken
  • Butter zum Bestreichen

Für den Krautsalat

  • 200 g Weißkohl
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL Weißweinessig
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Zucker
  • 1 TL Kümmelpulver
  • Pfeffer

Für die Senf-Mayonnaise

  • 4 EL Mayonnaise
  • 2 TL Crème fraîche
  • 1/2 TL süßer Senf
  • 1/2 TL grober Senf
  • 1/2 TL mittelscharfer Senf 
  • Salz, Pfeffer

Equipment

Nährwerte
Pro Portion
  • kcal
    806
  • khdr.
    14g
  • Fett
    56g
  • Eiweiß
    63g

Zubereitung

  • 1

    Für die Senf-Mayo: Mayonnaise, Crème fraîche und Senf in eine kleine Schüssel geben und gut miteinander verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Abdecken und kaltstellen.

  • 2

    Für den Krautsalat: Weißkohl vom Strunk befreien und in feine Streifen schneiden. In eine Schüssel geben. Salz, Zucker, Kümmelpulver, Olivenöl und Essig hinzufügen und alles per Hand kräftig verkneten. Mit Pfeffer abschmecken. Mindestens 15–30 Minuten durchziehen lassen.

  • 3

    Radieschen waschen und in hauchdünne Scheiben schneiden. Feldsalat waschen und trocken schütteln. Beides beiseitestellen.

  • 4

    Für die Burger: Gasgrill auf mittlere direkte Hitze vorheizen und die Wendeplatte mit der flachen Seite nach oben in die direkte Zone des Grills legen. Bündner Fleisch auf die noch kalte Wendeplatte legen und beides zusammen heiß werden lassen.

  • 5

    Bündner Fleisch ca. 7 Minuten von beiden Seiten kross braten. Auf Krepppapier abtropfen lassen. Beiseitestellen.

  • 6

    Gasgrill auf hohe direkte Hitze stellen.

  • 7

    Das gezupfte Fleisch in 2 gleich große Portionen aufteilen und auf der Wendeplatte warm werden lassen. Beide Portionen mit je 2 Scheiben Pfefferkäse belegen. Jeweils 1 Esslöffel Wasser daneben auf die Platte geben und sofort mit den Burgerglocken überdecken. Alternativ den Grilldeckel schließen. Käse ca. 15 Sekunden schmelzen lassen. Mit Salzflocken bestreuen und in der indirekten Zone des Grills warm halten.

  • 8

    Laugenbrötchen aufschneiden und beide Seiten mit Butter bestreichen. Mit der Schnittseite nach unten für ca. 30 Sekunden auf der Wendeplatte anrösten.

  • 9

    Untere Bun-Hälften mit Senf-Mayo bestreichen. Mit Feldsalat, Bündner Fleisch, Krautsalat, Fleisch und Radieschen belegen. Obere Bun-Hälften mit Obazda bestreichen und aufsetzen.