Teigling liegt vorne auf bemehlter Arbeitsfläche, während im Hintergrund eine Pizza belegt wird

Dinkel Pizzateig

Falls du Bock hast, dich mal an einer crispy Dinkelpizza auszuprobieren und geschmacklich nach 'ner unkomplizierten Alternative zu Weizen suchst, bist du hier genau richtig! Pizzateig mit Dinkelmehl schmeckt durch seinen leicht nussigen Geschmack nämlich nicht nur verdammt lecker, sondern passt auch mega gut zu frischen und kräftigen Belägen!

Beim Backen mit Dinkelmehl musste garnicht viel beachten: Beim Wasseranteil im Teig (als Pizza-Pro nennste das natürlich ganz lässig „Hydration“, is klar!) orientierst du dich einfach an soliden 70 % auf 100 % Mehl. An sich bist du mit Dinkel auf der sicheren Seite, denn das Mehl hat im Vergleich zu Weizen sogar einen höheren Anteil an Gluten und so die besten Chancen, ultra elastisch und beim Backen nice fluffig zu werden. Allerdings ist das Dinkel-Gluten auch ‘ne kleine Diva – pass also auf, dass du’s unter keinen Umständen überknetest.

MEIN TIPP:

Du suchst noch dem passenden Topping für deinen Dinkelteig? Dann check doch mal dieses Rezept für ‘ne vegane Dinkelpizza aus!

Zutaten

Für 4 Personen
  • 500 g Dinkelmehl Type 630
  • 6 g Hefe (frisch)
  • 350 ml Wasser
  • 7 g Salz
  • 4 EL Olivenöl

Equipment

  • Küchenmaschine (optional)
  • tiefes Backblech oder
  • große Auflaufform
  • Frischhaltefolie
Nährwerte
Pro Portion
  • kcal
    480
  • khdr.
    86g
  • Fett
    8g
  • Eiweiß
    13g

Zubereitung

  • 1

    Wasser und Salz vermischen, bis das Salz sich aufgelöst hat. Teil des Mehls einrühren, die Hefe auflösen und den Rest des Mehls schrittweise einarbeiten. 30 Minuten abgedeckt ruhen lassen.

  • 2

    Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsplatte geben und ca. 10 Minuten zu einem glatten Teig kneten (in der Küchenmaschine 5 Minuten auf niedriger Stufe). Der Teig sollte elastisch sein, sich leicht vom Schüsselrand lösen und nicht reißen.

  • 3

    1 Stunde lang abgedeckt bei Zimmertemperatur gehen lassen. Nach 1 Stunde dehnen und falten. Dazu je eine Seite des Teiges greifen und nach oben ziehen, dann in die Mitte falten und andrücken. Der Teig sollte dabei so weit gedehnt werden wie möglich, ohne dass er reißt. Die Schüssel um je 90 Grad drehen und noch 7 Mal wiederholen, bis alle Seiten 2 Mal zur Mitte gefaltet wurden. Abgedeckt eine weitere Stunde gehen lassen.

  • 4

    Nach 2 Stunden Teig in 4 gleichgroße Portionen teilen, zu Kugeln formen und anschließend rund schleifen. Dazu die Teigkugel locker zwischen der hohlen Hand und Arbeitsfläche gegen den Uhrzeigersinn drehen, bis der Teig eine glatte Oberfläche gebildet hat.

  • 5

    Blech mit Olivenöl bestreichen, Teigkugeln mit Abstand daraufsetzen und mit Öl bepinseln. Blech mit Klarsichtfolie umwickeln und Teigkugeln über Nacht oder bis zu 48 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.

  • 6

    Eine Stunde vor der Verarbeitung aus dem Kühlschrank nehmen. Teigkugeln auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche durch Drücken und Ziehen mit den Händen von der Mitte nach außen zu einer runden Pizza formen. Ca. 3 cm Rand lassen.

  • 7

    Pizzateig anschließend nach Belieben belegen und backen.